The show must go on.

Die Welt dreht sich weiter. Ohne hier noch viel von meinem Alltag aufgeschrieben zu haben, hat sich dennoch nicht viel verändert. Aber der Wortfluss funktioniert bei Weitem nicht mehr so gut. Es strengt an. Deshalb versteige ich mich jetzt lieber nicht in langen Rechtfertigungen, da ich glaube, dass die ohnehin niemand von mir erwartet. Das rede nur ich mir ein. Das Gefühl, sich für lange Abwesenheiten rechtfertigen zu müssen, minimiert meine Lust zu Bloggen viel zu sehr.

Seit April bin ich nun im 2. Semester meines Studiums angekommen. Und dieses Semester fühlt sich alles ein bisschen anders an – besser! Ich gehe nicht mehr zur Uni und sitze nur gelangweilt meine Zeit ab, sondern höre zu, schreibe mit, lerne schon während der Dozent spricht. All die Dinge, die mittlerweile in meinen Heftern und Ordnern zu lesen sind, kommen mir bekannt vor. Lernen frischt das Wissen auf. Ich entdecke nicht mehr völlig neue Dinge beim Durchblättern, so wie letztes Semester. Das macht mich etwas zuversichtlicher bezüglich der ab Mitte Juli anstehenden Klausuren. Lediglich der Medieninformatik Teil macht mir wieder etwas Sorgen. Aber das muss noch irgendwie werden.

Insgesamt habe ich das Gefühl, eine kleine Weiterentwicklung gemacht zu haben. Immerhin habe ich schon zwei Freunde und viele viele lockere Bekanntschaften, mit denen ich mich ab und zu unterhalten kann. Damit gibt es nun definitiv mehr potentielle Gesprächspartner als noch in der Schulzeit. Ich bin viel seltener mal nervös bevor ich zur Uni gehe. Aber das wird sich nächstes Semester wahrscheinlich wieder ändern, wenn wir bedeutend mehr Seminare belegen müssen. Denn das Sprechen vor Menschengruppen fällt mir nach wie vor noch schwer. Aber ich glaube und hoffe, das wird sich dann rasch ändern.

Kopfschmerzen bereitet mir der Druck, in der Ferienzeit Praktika machen zu müssen. Natürlich ist das kein Muss, aber es wird uns immer ans Herz gelegt, um bessere Berufschancen zu haben. Oder: Um überhaupt Berufschancen zu haben? Ich dürfte wohl eine der einzigen bei uns sein, die noch keine Berufserfahrung weiter mitbringt als die beim zweiwöchigen Schulpraktikum in der 9. Klasse erworbene… Arbeit ist nun das große Stichwort. Das Studium dauert nur drei Jahre und die werden unheimlich schnell vergehen. Ich werde mich für die Sommersemesterferien wahrscheinlich erstmal an unserem Institut für eine Tätigkeit als Telefoninterviewer bewerben, wenn dort wieder Umfragen unter den Dresdnern gemacht werden. Da muss man zwischen 17.00 und 20.00 Uhr die Dresdner Bevölkerung bei ihrer Feiertagsgestaltung unterbrechen und ihnen nervige Fragen zu Politik & Co. stellen. Das wird also schon keine einfache Aufgabe für mich, wo ich es doch immer allen recht machen möchte. Aber das habe ich definitiv Lust darauf.

Bis bald,
die Höhlenbärin.



Höhlenbärin
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Uhrzeit geschrieben am 21. Jun 2009, 07:15 Uhr von Höhlenbärin,
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Kommentare

Uhrzeitgeschrieben am 21.06.09 um 15:21 Uhr,
Kommentar vonKommentar von wellenschlag

Schön mal wieder etwas Neues von dir zu hören und gut, dass alles soweit prima läuft bei dir. :) Während du voll in dein Studium einsteigst, bin ich so gut wie durch. Seit letzter Woche bin ich offiziell zur Magisterarbeit angemeldet.




Uhrzeitgeschrieben am 25.07.09 um 11:44 Uhr,
Kommentar vonKommentar von Paleica

schön, dass es dir soweit gut geht und dass es dir auf der uni gefällt. das erst studienjahr ist ja schon vorbei – wahnsinn wie schnell die zeit vergeht. das mit der berufserfahrung kenne ich, war bei mir genauso. mittlerweile hab ich durch das verpflichtende praktikum an der fh und einen ferialpraxisjob zumindest 7 monate. das ist ja schonmal was (=
lasse dir ganz liebe grüße da,
paleica




Uhrzeitgeschrieben am 20.01.10 um 08:24 Uhr,
Kommentar vonKommentar von Paleica

hallo meine liebe höhlenbärin! bist du noch ab und an im www unterwegs? ich schicke dir mal wieder liebe grüße aus der benachbarten bundeshauptstadt!




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